Willkommen in der Stadt der 100 Treppen!

Die im Bundestaat Uttar Pradesh gelegene Stadt mit rund 1.2 Millionen Einwohnern ist nicht nur die heiligste Stadt des hinduistischen Glaubens, sondern ebenfalls eine der ältesten bewohnten Städte weltweit. Sie wurde bereits in den indischen Epen Ramayana und Mahabharata vor über 3000 Jahren das erste Mal unter dem Namen „Kashi“ erwähnt und war schon damals ein Zentrum des Glaubens und Pilgerort für Hindus aus ganz Indien, welche glauben, dass Varanasi der Mittelpunkt unseres Universums ist. Gleichzeitig gilt Varanasi als Stadt des Gottes Shiva, weswegen die hunderten Tempel und Gebetsstätten innerhalb der Stadt überwiegend ihm geweiht wurden. Viele der Pilger kommen hier her, um Erlösung zu erfahren und sich in dem heiligen Fluss Ganges von ihren Sünden reinzuwaschen. Dieser ist für die Hindus so heilig, wie kaum etwas anderes. Einige lassen sich sogar am Fluss nieder, um hier die letzten Tage ihres Lebens zu verbringend und am Fluss sterben zu können. Auch werden hier regelmäßig Körper Verstorbener verbrannt, und die Asche darauf hin dem Fluss übergeben. Doch Varansi ist nicht der ein Zentrum des hinduistischen Glaubens Indiens, sondern auch in industrieller Hinsicht für ihre Seidenverarbeitung, Parfümerien und Elfenbeinkunst bekannt. 

Das gibt's zu sehen in Varanasi

Während Ihres Wegs durch Varanasi werden Sie nicht darum herumkommen, den Ghats am Ganges einen Besuch abzustatten. Die Ghats sind die unzähligen Badetreppen entlang des Südufers des Flusses, verteilt übe eine Länge von über 5 Kilometern. Das Sehenswerte hier ist nicht etwa die Bauweise der Stufen, sondern die religiösen Handlungen, welche zu ihren Füßen praktiziert werden. Erbaut wurde ein Großteil der Ghats einst von reichen Fürstenfamilien, wie zum Beispiel die Ghats von Daswamedh und Manikarnik, welche zu den meistbesuchten zählen. Auf ihnen befinden sich einfach gehaltene, kleine Tempe zu Ehren der Göttin Ganga, der Göttin des heiligen Flusses. Die Pilger kommen aus den unterschiedlichsten Gründen hierher, wie zum Beispiel um während dem Bad um Gesundheit, Erlösung und Glück zu bitten oder auch um Abschied von Ihren Liebsten zu nehmen, welche hier verbrannt werden. Nach dem Bad folgt eine Segnung durch einen der vielen Priester, welche oberhalb der Stufen warten und die Vergabe der Stirnzeichen. Entlang der gesamten Strecke kann man Gläubige bei Ihren Ritualen beobachten und den melodischen Gebeten welche sie dabei aufsagen lauschen. Wir würden Sie jedoch darum bitten, etwas Abstand zu den Betenden zu wahren, um Sie bei dem Ritual nicht zu stören.

Nach dem Besuch der Ghats bietet es sich an, einigen der Pilger welche nach ihrem Bad im Fluss in Richtung Stadt weitergehen zu folgen, um mit Ihnen den Vishvanath Tempel zu besuchen, den heiligsten Tempel Varanasis welcher auch dem Gott Shiva gewittmet ist. Der erste Vishvanath Tempel wurde Überlieferungen zu folge bereits vor über 2000 Jahren erbaut und nach jeder feindlichen Übernahme und Zerstörung welche die Stadt überkam wiederaufgebaut. Im 17 Jahrhundert nahm unter dem Kaiser Aurangzeb eine Moschee den Platz des Hindutempels ein. Der heut existierende Tempel wurde im Jahre 1780 erbaut und blieb seit dem zur Freude der Gläubigen unversehrt. Nicht nur die Geschichte de Tempels ist etwas Besonderes, auch die Architektur beeindruckt die Besucher der Anlage. Das Dach besteht aus einer großen, runden Kuppel und zwei Türmen, wovon einer im Jahre 1839 von König Ranjit Singh vergoldet wurde. Der Tempel beherbergt das sogenannte Shiva-Linga, ein Symbol für den Gott Shiva und dessen schöpferische, sowie erhaltende und zerstörerische Kraft. Dieses wird von den Pilgern während dem Gebet häufig mit heiligem Flusswasser gebadet. Des Weiteren bringen viele Opfergaben bei, wie zum Beispiel Blumen oder Süßigkeiten. Das Innere des Tempels dürfen lediglich Hindus betreten. Stattdessen können Sie die engen Gassen rund um die Tempelanlage herum begutachten. Sie sind gefüllt mit unterschiedlichen Geschäften lokaler Verkäufer, in welchen Sie die ein oder andere Rarität erstehen können. Während Ihres Rundgangs wird Ihnen auffallen, dass das Gebiet um den Tempel stark bewacht wird, doch dies braucht Sie nicht zu verunsichern. Grund hierfür sind Spannungen zwischen den Hindus und Muslimen in der Vergangenheit.

Ein weiteres Highlight der Stadt ist die Benares Hindu Universität. Auf der Uni leben zurzeit circa 8000 Stunden, welche hier die Religion und Kultur des Hinduismus lernen, sowie die Geschichte Ihres Landes. Die Anzahl der Schüler sowie die Bibliothek der Universität, welche eine Sammlung von mehr als 150.000 Manuskripten umfasst, macht die Universität zu einer der größten und berühmtesten in ganz Indien. Erbaut wurde sie im Jahre 1916 nach einer Spende des wohlhabenden Rechtsanwalt Pandit Madan Mohan Malviya. H3: Geschichte Bei den 3000 Jahren Existenz der Stadt ist es nicht verwunderlich, dass Varanasi eine aufregende und wechselhafte Geschichte aufzuweisen hat. Gegründet wurde sie Überlieferungen zu Folge von Kaysha, dem Sohn von Suhottra. Nachdem es Ende des 12. Jahrhunderts das erste Mal von den Ghuriden übernommen wurde, stand es insgesamt über ein halbes Jahrtausend lang unter muslimischer Herrschaft, weswegen sich viele ihrer eigenen Sicherheit wegen Hindus gezwungen sahen, zum Islam zu konvertieren. Nachdem im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft des toleranten Kaisers Akbar viele religiöse Einrichtung der Hindus wieder aufgebaut worden waren, war Ende des 17. Jahrhunderts der Gipfel der Reislamisierung erreicht, als der Herrscher Aurangzeb mehrere Schulen der hinduistischen Lehre schloss und den Vishvanath Tepel zerstörte, an dessen Stelle er eine große Moschee erbauen ließ. Erst nach seinem Tod Anfang des 18. Jahrhunderts, konnte sich die Stadt unter der Regentschaft des Raja Zamindar erholen und ihren Weg zurück zum Hinduismus finden. Nachdem Indien 1947 Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, wurde die Stadt Varanasi zu einem Tel des Bundesstaates Uttar Pradesh erklärt.

Geschichte

Bei den 3000 Jahren Existenz der Stadt ist es nicht verwunderlich, dass Varanasi eine aufregende und wechselhafte Geschichte aufzuweisen hat. Gegründet wurde sie Überlieferungen zu Folge von Kaysha, dem Sohn von Suhottra. Nachdem es Ende des 12. Jahrhunderts das erste Mal von den Ghuriden übernommen wurde, stand es insgesamt über ein halbes Jahrtausend lang unter muslimischer Herrschaft, weswegen sich viele ihrer eigenen Sicherheit wegen Hindus gezwungen sahen, zum Islam zu konvertieren. Nachdem im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft des toleranten Kaisers Akbar viele religiöse Einrichtung der Hindus wieder aufgebaut worden waren, war Ende des 17. Jahrhunderts der Gipfel der Reislamisierung erreicht, als der Herrscher Aurangzeb mehrere Schulen der hinduistischen Lehre schloss und den Vishvanath Tepel zerstörte, an dessen Stelle er eine große Moschee erbauen ließ. Erst nach seinem Tod Anfang des 18. Jahrhunderts, konnte sich die Stadt unter der Regentschaft des Raja Zamindar erholen und ihren Weg zurück zum Hinduismus finden. Nachdem Indien 1947 Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, wurde die Stadt Varanasi zu einem Tel des Bundesstaates Uttar Pradesh erklärt. 

Anreise und Fortbewegung

Varanasi ist eine ziemlich gut vernetzte Stadt, weswegen sie auf unterschiedliche Weisen zu erreichen ist. Über den Luftweg können Sie von Delhi, Lucknow, Mumbai, Bengaluru und Chennai aus direkt den Babatpur Flughafen anfliegen, welcher nur 22 Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt liegt. Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Anreise mit der Bahn, da Varanasi am Schnittpunkt der Northern- und North-Eastern-Eisenbahn liegt und somit mit allen Großstädten Indiens verbunden ist. Weiterhin können Sie sich auch entscheiden mit dem Bus in die Stadt zu reisen. Hier kreuzen sich die NH2 von Kolkata nach Delhi, die NH7 nach Kanyakumari und die NH29 nach Gorkhpur. Auch fahren von Varanasi aus regelmäßig Langstreckenbusse nach Jhansi, Kanpur, Mizrapur, Gaya, Lucknow und zu vielen weiteren Städten in Indien.

In der Stadt selbst gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten sich von Ziel zu Ziel fortzubewegen. Da in Indien Linksverkehr herrscht, und die Verkehrsverhältnisse für Ausländer sehr chaotisch wirken können, würden wir es Ihnen nicht empfehlen selbst zu fahren. Stattdessen bietet es sich an, einen Mietwagen mit Chauffeur in Anspruch zu nehmen oder mit den etwas günstigeren Taxen zu fahren. Eine weitere Möglichkeit ist die Fahrt mit einer traditionellen Rickshaws, welche entweder mit einem 3-rädrigen Fahrzeug oder einem Fahrrad von den Fahrern angetrieben werden. Weiterhin würden wir Ihnen wärmstens eine Bootsfahrt über den Ganges empfehlen. Von hier aus können Sie das rege Treiben an den Ghats beobachten, was besonders im Morgengrauen zu empfehlen ist.

Hat Varanasi Ihr Interesse geweckt? Dann planen Sie jetzt Ihre individuelle Indien Rundreise und rufen Sie uns unter 0221-93372-854 an. Schicken Sie uns eine Email an team@indienneo.de oder füllen Sie das Anfrageformular aus. Wir rufen Sie zurück und beraten Sie gern