IndienNeo bietet Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die wichtigsten Gesundheitsthemen in Indien. Diese Informationsseite ersetzt jedoch nicht eine ausführliche Beratung durch das Tropeninstitut, welche wir Ihnen in jedem Fall empfehlen. Bevor Sie mit IndienNeo zu Ihrem Indien-Abenteuer aufbrechen, sollten Sie sich mit den Impfvorschriften und möglichen Gesundheitsrisiken in Ihrem Reiseland auseinandersetzen. Das tropische Klima Indiens begünstigt die Ausbreitung von Keimen und Krankheitserregern, daher sollten Sie einige wichtige Hinweise beachten und gegebenenfalls Vorsorgemaßnahmen ergreifen

Impfvorschriften in Indien

Wenn Sie direkt aus Deutschland einreisen, besteht keine Impfnotwendigkeit. Sollten Sie vor Ihrer Indienreisen ein Gelbfiebergebiet besuchen, wird eine Impfung gegen Gelbfieber gefordert. Generell sollten Sie Ihre Standardimpfungen (Tetanus, Diphterie, Polio sowie Hepatitis A) überprüfen und gegebenenfalls auffrischen lassen. Hepatitis A können Sie auch kurz vor der Reise impfen lassen, um einen Langzeitschutz zu erhalten, muss jedoch eine zweite Impfung nach ca. sechs Monaten erfolgen. Generell wir d auch eine Typhus-Impfung empfohlen wenn die Reise länger als zwei Wochen dauert. Japanische B-Encephalitis ist nur bei Aufenthalten von mehr als sechs Monaten sinnvoll. Da es in Indien viele streunende Hunde gibt, ist es sinnvoll über eine Tollwut-Impfung nachzudenken. Oftmals ist eine adäquate medizinische Versorgung außerhalb der indischen Großstädte nicht gegeben, so dass eine Bissverletzung gefährliche Folgen nach sich ziehen kann, wenn Sie unbehandelt bleibt.

Malariarisiko in Indien

In Indien besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malaria, insbesondere während und nach der Regenzeit. Auch in großen Städten wie Mumbai und Delhi gibt es zunehmend Malariaerkrankungen. Im Norden, vor allem im Tiefland und im Staat Orissa ist das Risiko am höchsten und nimmt nach Süden hin ab. Der Malariaerreger wird von der Anopheles-Mücke übertragen, deshalb ist die effektivste Maßnahme, das Risiko möglichst gering zu halten, der Schutz vor Moskitos. Dazu gehören vor allem: - Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf freie Körperstellen - Körperbedeckende Kleidung tragen - Unter einem Moskitonetz schlafen Da es in Indien vorkommt, dass gefälschte Medikamente verkauft werden, ist es ratsam ein Notfallpräparat gegen Malaria mitzuführen. Bitte besprechen Sie vorab mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten mit Ihrem Arzt. Wenn Sie nach Ihrem Aufenthalt an Fieber erkranken, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen mit dem Hinweis auf Ihre Reise in ein Malariagebiet.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen treten in Indien leider häufig auf. Daher ist es wichtig, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Trinken Sie Wasser nur aus originalverpackten Flaschen oder kochen Sie es vorher gründlich ab. Benutzen Sie auch zum Zähneputzen immer Trinkwasser. Generell sollte Obst nur geschält und Gemüse gekocht verzehrt werden. Achten Sie darauf, dass Fleisch stets gut durchgebraten ist und sehen Sie vom Verzehr roher Lebensmittel gänzlich ab. Prinzipiell sollten allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion beachtet werden. Falls Sie dennoch an Durchfall erkranken sollten, nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich und schonen Sie den Körper. Wenn die Symptome nach zwei Tagen nicht besser sind, suchen Sie einen Arzt auf. 

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber kommt in Indien vor allem an den Küsten und in den Ballungszentren des Landes vor, insbesondere während und nach der Regenzeit unterhalb von ca. 1500 Metern. Die Krankheit wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Daher sollten Sie sich auch zum Schutz gegen Dengue-Fieber vor Moskitos schützen (s. Malaria). Weitere Informationen finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de