Informationen zur besten Reisezeit

Das Klima in Indien variiert stark von Region zu Region. Während die Südspitze Indiens von tropischem Monsunregen heimgesucht wird, ist der Norden von einer dicken Schneeschicht bedeckt. Die beste Zeit, um nach Indien zu reisen, hängt stark von Ihren individuellen Reiseplänen und der jeweiligen Jahreszeit ab. Im Allgemeinen ist der Norden von Indien kühler, die zentralen Gebiete sind heiß und trocken und im Süden herrscht tropisches Klima. Das indische Klima teilt sich in drei verschiedene Jahreszeiten auf: Sommer, Winter und die Monsunzeit. Grundsätzlich gilt der Winter als beste Reisezeit, da es zu dieser Zeit in den meisten Regionen relativ kühl und angenehm ist.

Der indische Sommer (März bis Mai)

Im Februar beginnt die heiße Zeit in Indien. Zunächst in den nördlichen Ebenen und dann auch im Rest des Landes. Im April wird es vielerorts über 40°C heiß. Im Süden bleibt es mit Temperaturen um die 35°C geringfügig kühler, aber dafür wesentlich feuchter. Ab Ende Mai werden dann erste Anzeichen des Monsuns spürbar. Die Luftfeuchtigkeit nimmt zu und es kommt häufig zu Gewittern und Staubstürmen. Das anstrengendste am Sommer in Indien ist die extreme Hitze. Jeder Tag ist gleich: heiß und trocken.

Das Klima während der Monsunzeit (Juni bis Oktober)

Indien wird von zwei Monsunen beeinflusst, dem Südwest- und dem Nordost-Monsun. Der Südwest-Monsun bahnt seinen Weg vom Meer über die indische Westküste hinauf. Bis Mitte Juli regnet es dann in weiten Teilen Indiens. Ab Oktober klart es in den meisten Regionen langsam wieder auf. Der Nordost-Monsun macht sich im November und Dezember an der indischen Ostküste bemerkbar. Es ist ein kurzer aber heftiger Monsun. In den Bundesstaaten Tamil Nadu , Karnataka und Kerala bringt der Nordost-Monsun den Regen, während der Niederschlag im Rest des Landes vom Südwest-Monsun kommt.

Wohin kann man während der Monsunzeit reisen?

Generell ist die Monsunzeit eine eher schwierige Reisezeit. Häufig kommt es zu Störungen oder Ausfällen der öffentlichen Verkehrsmittel. Wer allerdings nach Ladakh im äußersten Norden Indiens reisen möchte, kann dies erst ab Juni, da die Straßen erst dann schneefrei und passierbar sind. Auch andere Gebiete Indiens haben ihren Reiz während des Monsuns. So bietet beispielsweise Goa nicht nur Strände, sondern auch atemberaubende Landschaften und lebhafte Monsun-Festivals.

Das Klima im Winter (November bis Februar)

Das Ende der Monsunzeit läutet den Beginn der klaren, sonnigen Jahreszeit ein und somit auch den Beginn der touristischen Saison. Die Temperaturen sind angenehm, wenn auch nachts gebietsweise recht kühl. Im Süden wird es, ganz im Gegensatz zu den nördlichen Regionen um den Himalaya, nie kalt. Im Allgemeinen ist dies eine sehr gute Reisezeit für Indien.

Welche Reiseziele sind für die Wintermonate in Indien empfehlenswert?

Winter in Indien bedeutet: Auf zum Strand! In dieser Zeit füllen sich die Strände, vor allem um Goa. Perfektes Klima für eine Badereise. Auch der Süden Indiens sollte zwischen Dezember und Februar bereist werden, da es in den restlichen neun Monaten des Jahres entweder unangenehm heiß oder feucht ist. Rajasthan empfiehlt sich ebenfalls im Winter zu bereisen, um der sengenden Sommerhitze zu entgehen. Es sei denn, Sie wollen Skifahren. Dann sollten Sie die Wintermonate wegen sehr hohen Schneefalls meiden. Der Anblick ist jedoch sehr reizvoll!